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	<title>e[ ]-learning 2.0</title>
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	<description>e[ ]-learning by kirsten reichelt</description>
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		<title>Wer aus der Vergangenheit nicht lernt&#8230;</title>
		<link>http://kirstenreichelt.de/blog/index.php/2010/08/20/wer-aus-der-vergangenheit-nicht-lernt/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 11:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Reichelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Educational Media]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiter geht es in meinem Lerntagebuch mit einer Reflexionsaufgabe aus dem Bereich des Projektmanagements in E-Learning-Projekten. Wenn ich die in der Aufgabe geschilderte Entwicklung bedenke, bin ich froh, dass es sich nicht um eines meiner eigenen Projekte handelte&#8230; Aus den im bisherigen Projektverlauf aufgetauchten Problemen ergeben sich jedoch einige Punkte, die dabei helfen können, solche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiter geht es in meinem Lerntagebuch mit einer Reflexionsaufgabe aus dem Bereich des Projektmanagements in E-Learning-Projekten. Wenn ich die in der Aufgabe geschilderte Entwicklung bedenke, bin ich froh, dass es sich nicht um eines meiner eigenen Projekte handelte&#8230; Aus den im bisherigen Projektverlauf aufgetauchten Problemen ergeben sich jedoch einige Punkte, die dabei helfen können, solche Störungen zukünftig zu vermeiden – nach dem Motto: Je chaotischer das Projekt, desto größer das Lernpotential. <img src='http://kirstenreichelt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Grundsätzlich halte ich die im Praxisbeispiel getroffene Entscheidung – zunächst mit den grundlegenden Lerneinheiten online zu gehen und diese nach und nach zu ergänzen – für die beste Lösung. Im Hinblick auf die weitere Arbeit würde ich gegenüber dem Projektteam die folgenden Empfehlungen aussprechen:</p>
<p><strong>Ratschlag</strong>: Kapazitätsausgleich</p>
<p>Sobald in der Realisationsphase Engpässe bei den verfügbaren Ressourcen absehbar sind, sollten entweder das geplante Projektende verschoben oder die anfallenden Aufgaben intern oder extern an Fachkräfte vergeben werden.</p>
<p><strong>Begründung</strong>: Eine Doppelbelastung wird im Regelfall dazu führen, dass die Qualität leidet. Zusätzlich kommt es zu Interessenskonflikten, wenn sich ein Teammitglied gleichzeitig in der Rolle von Auftraggeber/in und Auftragnehmer/in wiederfindet.</p>
<p>Es ist davon auszugehen, dass Profis zeitnäher bessere Qualität liefern; darüber hinaus erlauben sie es den betreffenden Vorstandsmitgliedern, sich auf ihre eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren.</p>
<p>Eine Vergabe ist auch in finanzieller Hinsicht sinnvoll, da zu berücksichtigen ist, dass die Mitglieder des Projektteams mit ihren internen Tagessätzen zu veranschlagen sind – und speziell bei den Vorstandsmitgliedern werden diese recht hoch anzusetzen sein.</p>
<p><strong>Ratschlag</strong>: Kommunikation und Dokumentation</p>
<p>In regelmäßigen Abständen und zu festen Zeiten sollten Besprechungen (ggf. in Form von Telefonkonferenzen) mit allen am Projekt Beteiligten stattfinden. Zwischen diesen Sitzungen helfen Statusberichte dabei, alle Projektmitglieder über den Fortschritt sowie evtl. auftretende Probleme auf dem Laufenden zu halten.</p>
<p>Grundsätzlich sollten alle Ergebnisse dieser Termine schriftlich festgehalten werden.</p>
<p><strong>Begründung</strong>: Kommunikation und Dokumentation sind in einem Projekt das A und O. Erst, wenn alle Betroffenen zu jedem Zeitpunkt über den aktuellen Status informiert und Entscheidungen für alle einsehbar sind, können Vorwürfe wie die des Vorstands gegenüber der Projektleitung vermieden werden.</p>
<p><strong>Ratschlag</strong>: Reviewgestaltung</p>
<p>Vor dem Hintergrund des fehlenden Feedbacks von Kundenseite könnte es hilfreich sein, den weiteren Reviewprozess kleinschrittiger zu gestalten, indem zusätzliche Abnahmetermine angesetzt werden.</p>
<p>Allen sollte klar kommuniziert werden, dass zukünftig eine verzögerte Abnahme zu einer Verschiebung der Projekt-Endtermins führen wird.</p>
<p><strong>Begründung</strong>: Die Reaktion der anderen Vorstandsmitglieder führt deutlich das Risiko dabei vor Augen, bei der Entwicklung auf einer Rücklaufquote von Kundenseite von weniger als 10% aufzusetzen. Selbst, wenn die Entscheider ausreichend Gelegenheit hatten, sich einzubringen, fühlen sie sich letztendlich außen vor gelassen und werden dem Projekt gegenüber in Folge negativ eingestellt sein.</p>
<p>Die Projektleitung sollte die Zustimmung nicht stillschweigend voraussetzen, sondern auf einer offiziellen schriftlichen Abnahme bestehen. So festigt sie auch ihre Position bei evtl. späteren Änderungswünschen. </p>
<p><strong>Ratschlag</strong>: Selbstverpflichtung</p>
<p>Zu Beginn (eines Projekts bzw. im vorliegenden Fall der weiteren Arbeiten) sollten sich alle Beteiligten schriftlich dazu verpflichten, den Ablauf so zu fördern, wie dies in ihrer Macht steht.</p>
<p><strong>Begründung</strong>: Die Verpflichtung zur aktiven Teilnahme hilft zunächst einmal dabei, die Projektleitung bei der Durchführung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Idealerweise führt sie darüber hinaus dazu, dass sich die Teammitglieder stärker mit dem Projekt identifizieren und es sich zu eigen machen.</p>
<p><strong>Ratschlag</strong>: Rollenzuweisung</p>
<p>Aufgabenbereiche und Zuständigkeiten innerhalb des Projekts sollten klar voneinander getrennt und denjenigen Personen bzw. Gruppen zugewiesen werden, die sie am besten ausfüllen können. Dies gilt für Fähigkeiten bzw. Fertigkeiten ebenso wie für die individuelle Auslastung.</p>
<p><strong>Begründung</strong>:  Wenn die Projektleitung, wie im vorliegenden Fall, neben dem Management auch selbst an der Erstellung der Inhalte beteiligt ist (ganz zu schweigen davon, dass es sich zusätzlich noch um eine Vertreterin der Kundenseite handelt), kann sie das volle Potential keiner dieser Rollen ausschöpfen.</p>
<p>Sie muss sich quasi selbst kontrollieren und hat keine Mediationsmöglichkeit, wie sie einem Außenstehenden zukäme, der noch dazu entstehende Spannungen vermutlich leichter und vor allem frühzeitiger wahrnehmen würde.</p>
<p>Wenn genau festgelegt ist, wer für welchen Bereich zuständig ist, wird es für den Einzelnen schwieriger, Verantwortung auf andere abzuschieben.</p>
<p><strong>Ratschlag</strong>: Fehleranalyse</p>
<p>Bevor weitere Arbeiten in Angriff genommen werden, sollte sich die Projektleitung die Zeit nehmen, alle Beteiligten zu ihren Erfahrungen, Wünschen und Verbesserungsvorschlägen zu befragen.</p>
<p><strong>Begründung</strong>: Eine systematische Analyse des bisherigen Projektverlaufs hilft dabei, Verbesserungsbedarf und -potential aufzuzeigen. Nur die Einbeziehung <em>aller</em> Teammitglieder macht es möglich, von den Erfahrungen aller zu profitieren – die beste Möglichkeit, aus den gemachten Fehlern zu lernen!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Articulate Studio &#8217;09: ein Erfahrungsbericht</title>
		<link>http://kirstenreichelt.de/blog/index.php/2010/03/19/articulate-studio-09-ein-erfahrungsbericht/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 09:23:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Reichelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Educational Media]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen standen in unserem Studium unter anderem die Themen &#8220;Autorensysteme&#8221; sowie &#8220;Rapid E-Learning&#8221; im Fokus. Um diese Informationen praktisch anzuwenden, war es unsere Aufgabe, eine beispielhafte Lerneinheit zu erstellen. Dazu habe ich mich für das Articulate Studio entschieden, seit Jahren fester Bestandteil meines E-Learning-&#8221;Werkzeugkoffers&#8221;. Neben einigen Kundenprojekten habe ich auch einen meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen standen in unserem Studium unter anderem die Themen &#8220;Autorensysteme&#8221; sowie &#8220;Rapid E-Learning&#8221; im Fokus. Um diese Informationen praktisch anzuwenden, war es unsere Aufgabe, eine beispielhafte Lerneinheit zu erstellen.</p>
<p>Dazu habe ich mich für das <a href="http://www.articulate.com/products/studio.php" target="_blank">Articulate Studio</a> entschieden, seit Jahren fester Bestandteil meines E-Learning-&#8221;Werkzeugkoffers&#8221;. Neben einigen Kundenprojekten habe ich auch einen meiner <a href="http://www.elearning-koeln.de/e-learning-report/player.html" target="_blank">Referenzkurse</a> damit entwickelt. Da auf einfache Weise Flash-Elemente eingebunden werden können, erweitert sich das Repertoire um Tools wie beispielsweise Captivate oder Raptivity.</p>
<p>Ganz billig ist diese Softwaresuite, die die Produkte Presenter, Engage und Quizmaker kombiniert, nicht; für mich als Freiberuflerin ist dieses Geld jedoch gut investiert.</p>
<p><strong>Funktionsumfang</strong></p>
<p>Da Articulate in PowerPoint integriert wird, stehen dessen komplette Layout- und ein großer Teil der Animationsfunktionen zur Verfügung. Gerade bei Einsatz von PowerPoint 2007 lassen sich so ohne HTML- oder Flash-Kenntnisse Inhalte mit einem sehr professionellen &#8220;Look &#038; Feel&#8221; erstellen. Zusätzlich sind Templates für PowerPoint-Präsentationen und den Articulate-Player erhältlich.</p>
<p>Dennoch sollte die Einarbeitungszeit nicht unterschätzt werden, die notwendig ist, um ein optisch wie funktional optimales Zusammenspiel der Suite-Bestandteile zu erzielen – und natürlich, um sich mit den angebotenen Funktionen vertraut zu machen!</p>
<p><strong>Web Objects</strong></p>
<p>Eine Besonderheit sind die so genannten &#8220;Web Objects&#8221;, bei denen es sich sozusagen um ein Guckloch ins Internet handelt: Webinhalte können so als Teil einer Seite oder in einem sich automatisch öffnenden Extra-Fenster in einen Kurs integriert werden. Aus urheberrechtlichen Gründen sehe ich den Einsatzbereich vor allem bei der Einbindung von Inhalten, deren Copyright-Inhaber man selbst ist. Neben Teilen des eigenen Webauftritts bieten sich hier vor allem Intranetseiten wie beispielsweise Firmenwikis, -foren oder auch FAQ-Listen an.</p>
<p><strong>Nachteile</strong></p>
<p>Als Nachteil empfinde ich vor allem, dass (zumindest zurzeit) keine externen Office-Dokumente verlinkt werden können; dies ist nur über eine Konvertierung in PDFs oder Packen der betreffenden Datei möglich.</p>
<p>Ein Aufruf von Links führt darüber hinaus – abhängig von den lokalen Sicherheitseinstellungen – u. U. zu einer Sicherheitsabfrage; wird diese bestätigt, startet der Kurs automatisch neu. Dieses Verhalten habe ich jedoch auch bei anderen Flash-Inhalten beobachtet; es ist also nicht Articulate-spezifisch.</p>
<p><strong>Community</strong></p>
<p>Eine große und ungewöhnlich engagierte Community von Firmenmitarbeitern und Nutzern tauscht in mehreren Foren Tipps und Erfahrungen aus und hilft meiner eigenen Erfahrung nach auch bei technischen Fragen oder Problemen gern weiter. Außerdem wird einer (wenn nicht <em>der</em> <img src='http://kirstenreichelt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) besten E-Learning-Blogs vom Leiter der Community geschrieben: Tom Kuhlmanns <a href="http://www.articulate.com/rapid-elearning/" target="_blank">Rapid E-Learning Blog</a>. Die so genannten &#8220;Community Interactions&#8221; – von Nutzern entwickelte interaktive Elemente – ergänzen den Funktionsumfang der Articulate-Komponente Engage.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Online-Kommunikation über Online-Kommunikation</title>
		<link>http://kirstenreichelt.de/blog/index.php/2010/02/20/online-kommunikation-uber-online-kommunikation/</link>
		<comments>http://kirstenreichelt.de/blog/index.php/2010/02/20/online-kommunikation-uber-online-kommunikation/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 15:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Reichelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Educational Media]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen haben wir in unserer Studiengruppe über Online-Kommunikationsmittel diskutiert, wobei über in diesem Fall sowohl Gegenstand als auch Medium dieser Diskussion meint. Zeit für ein erstes Fazit! Zunächst einmal hat sich der Educational Media-Ansatz bewährt: Web-Meeting, E-Mail, Internettelefonie und Forumsdiskussion bieten uns die technische Grundlage, um uns sowohl synchron als auch asynchron [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen haben wir in unserer Studiengruppe über Online-Kommunikationsmittel diskutiert, wobei <em>über</em> in diesem Fall sowohl Gegenstand als auch Medium dieser Diskussion meint. Zeit für ein erstes Fazit!</p>
<p>Zunächst einmal hat sich der <a href="http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/onlinecampus/master" target="_blank">Educational Media</a>-Ansatz bewährt: Web-Meeting, E-Mail, Internettelefonie und Forumsdiskussion bieten uns die technische Grundlage, um uns sowohl synchron als auch asynchron auszutauschen, und unsere Tutorinnen begleiten den Prozess.</p>
<p>Da wir uns zu Beginn des Studiums persönlich kennen gelernt haben und auf dem Online Campus jeder Forumsbeitrag mit einem Foto der Autorin bzw. des Autors versehen ist, habe ich durchaus das Gefühl, mich an Kommunikationspartner zu richten, die im wahrsten Sinne des Wortes &#8220;ein Gesicht haben&#8221;, dass meine Mitteilungen also nicht im elektronischen Nirwana verschwinden.</p>
<p>Auch die Reduzierung der non- und paraverbalen Hinweisreize bei der computergestützten Kommunikation empfinde ich – wie in einem <a href="http://kirstenreichelt.de/blog/index.php/2010/02/01/gut-dass-wir-druber-gesprochen-haben/" target="_blank">früheren Artikel</a> erwähnt – in der Regel nicht als störend.</p>
<p>Gelegentlich kommt es allerdings dazu, dass eine Rückmeldung mit deutlicher Verzögerung erfolgt. Gerade in der Diskussion würde ich mir einen schnelleren / regeren Austausch wünschen. Besonders bei der letzten Gruppenaufgabe hat sich nämlich auch eine Kehrseite der asynchronen Kommunikation gezeigt: Die Zeitunabhängigkeit kann dazu verführen, die Beteiligung schon einmal auf die lange Bank zu schieben, so dass die Diskussion erst wenige Tage vor &#8220;Redaktionsschluss&#8221; in Gang kam. Hinzu kam, dass wir aufgrund von Weihnachten / Silvester noch &#8220;Altlasten&#8221; mit uns führten, so dass es Überlappungen bei den Gruppenaufgaben gab.</p>
<p>Dies hängt meiner Einschätzung nach jedoch mehr mit den Rahmenbedingungen des Studiums als mit denen des Mediums zusammen: Bei einem berufsbegleitenden Studiengang sind die Teilnehmenden nun einmal mit dem &#8220;Tagesgeschäft&#8221; in aller Regel schon ausgelastet, so dass alles, was darüber hinausgeht, eine Frage aktueller Motivation und Prioritäten ist.</p>
<p>Hier sind also sowohl die individuelle Zeitplanung als auch die Koordination innerhalb der Gruppe gefordert, um auch den aktuellen Lernabschnitt erfolgreich abzuschließen. In unserem Fall hat das zu einigen guten Vorsätzen geführt, die sich in einer Ergänzung der Gruppenregeln niederschlugen (Zitat aus einem Forums-Beitrag):</p>
<ul>
<li><em>mehr Selbstdisziplin (erster Eintrag bei so etwas sollte zügig erfolgen)</em></li>
<li><em>Deadlines bitte ernst nehmen!</em></li>
</ul>
<p>Im aktuellen Takt haben wir Gelegenheit, dies in die Tat umzusetzen: Im Austausch im Forum und Online-Klassenraum bzw. in unserem neuen <a href="http://slurl.com/secondlife/Nice%20To%20Know/54/88/34" target="_blank">virtuellen Zuhause</a> in Second Life sollen wir ein Betreuungskonzept für eine tutoriell begleitete Fortbildungsmaßnahme anreißen und eine entsprechende Präsentation entwickeln. Einarbeitung in die Unterlagen, Klärung der Vorgehensweise, Ideensammlung, Strukturierung und Aufbereitung in einem Team von neun Personen zu koordinieren stellt eine Herausforderung da, die in einer Face-to-Face-Situation wohl schneller und effizienter zu meistern wäre.</p>
<p>Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten der letzten Monate legen aber nahe, dass &#8220;ABEKMORSTY&#8221; auch diese Aufgabe souverän lösen werden! <img src='http://kirstenreichelt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gut, dass wir drüber gesprochen haben&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 14:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Reichelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Educational Media]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor- und Nachteile computergestützter Kommunikation Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts waren das direkte Gespräch und der Briefwechsel die einzigen Möglichkeiten, mit seinen Mitmenschen in Kontakt zu treten – dann kam für Gutbetuchte der Telegraph hinzu. In den (18)70er Jahren wurde das Telefon patentiert, das sich jedoch jahrzehntelang im Privatgebrauch nicht durchsetzen konnte. Erst im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor- und Nachteile computergestützter Kommunikation</strong><br />
Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts waren das direkte Gespräch und der Briefwechsel die einzigen Möglichkeiten, mit seinen Mitmenschen in Kontakt zu treten – dann kam für Gutbetuchte der Telegraph hinzu. In den (18)70er Jahren wurde das Telefon patentiert, das sich jedoch jahrzehntelang im Privatgebrauch nicht durchsetzen konnte.</p>
<p>Erst im 20. Jahrhundert ging es dann Schlag auf Schlag mit Radio, Fernsehen, Tonband, Fax, Computer. Mit der Einführung des Internets schließlich eröffnete sich das neue Feld der computergestützten Kommunikation (CMC, Computer Mediated Communication).</p>
<p>Doch welche Vor- und Nachteile hat diese gegenüber dem persönlichen Austausch? Dies möchte ich anhand derjenigen Kommunikationsmedien untersuchen, die ich selbst regelmäßig beruflich und / oder privat nutze.</p>
<p><em>Blogs</em></p>
<p>Als Autorin war ich bislang hier im e[ ]-learning 2.0-Blog aktiv, aber auch im <a href="http://www.sleducational-projects.com/blog" target="_blank">Second Blog</a>, dem Seminarblog, das ich zusammen mit den Teilnehmenden meines Second Life-basierten Seminars an der Uni Düsseldorf geschrieben habe.</p>
<p>Als Leserin verfolge ich einige Dutzend Blogs aus dem Bereich (E-)Learning, die ich über meinen RSS-Reader abonniert habe – was schon bei zwei-, dreitägiger Abwesenheit dazu führt, dass ich sehr kritisch prüfen muss, was von der angefallenen Informationsflut für mich aktuell am relevantesten ist. Aber genau diese Entscheidungsfreiheit ist natürlich ein wesentlicher Vorteil eines Blogs: Ich entscheide, <em>was</em> ich lese, aber auch <em>wann</em> ich es lesen möchte.</p>
<p>Um die Rückmeldung des Publikums ist dagegen eher schlecht bestellt: Ich schreibe meine Nachrichten zunächst ins Leere hinein, ohne zu wissen, ob (und von wem) sie gelesen werden. Seiten wie <a href="http://technorati.com/people/ReicheltK" target="_blank">Technorati</a> oder <a href="http://delicious.com/reichelt.k" target="_blank">delicious</a> können mir zwar einen Eindruck davon geben, wer meinen Blog abonniert bzw. gebookmarkt hat, doch ansonsten bin ich darauf angewiesen, dass die Leser selbst aktiv werden, indem sie Kommentare schreiben.</p>
<p><em>Mikroblogs</em></p>
<p>Für Mikroblogs, in meinem Fall <a href="http://twitter.com/k_reichelt" target="_blank">Twitter</a>, gilt natürlich in vieler Hinsicht das Gleiche wie für &#8220;normale&#8221; Blogs. Anders als bei diesen entspinnt sich hier über Antwort-Funktion und Direktnachrichten jedoch leichter und schneller ein kurzer Dialog zwischen den Nutzern. Darüber hinaus zeigen mir Retweets und Listen, wie meine Beiträge angenommen werden.</p>
<p><em>Chat</em></p>
<p>Chats bieten als synchrones Kommunikationsmittel eine gute &#8220;Gesprächsmöglichkeit&#8221;, können aber – speziell bei einer größeren Teilnehmergruppe – auch leicht chaotisch werden. Aufgrund der geringeren Fehleranfälligkeit ist der Textchat oftmals die bessere Variante gegenüber dem Audiochat.</p>
<p><em>E-Mail</em></p>
<p>Zu E-Mails muss nicht viel gesagt werden. Für mich sind sie – mehr noch als das Telefon – das Haupt-Kommunikationsmittel im Beruf. Zeitliche Unabhängigkeit, Speicherung und die Möglichkeit, beliebige Dateien anzuhängen, machen sie für mich unverzichtbar.</p>
<p><em>Foren</em></p>
<p>Foren machen es leicht(er), themenbezogen mit Personen zu kommunizieren, mit denen ich sonst vermutlich nicht in Kontakt gekommen wäre: sei es, dass eine Privatperson in den USA am Wochenende versucht, meine Frage in einem Softwareforum zu beantworten, oder dass ich in XING über die von mir gegründete und moderierte Gruppe <a href="https://www.xing.com/net/rapid_elearning" target="_blank">&#8220;Rapid E-Learning&#8221;</a> Tipps und Meinungen zur E-Learning-Produktion austausche.</p>
<p><em>Instant-Messenger</em></p>
<p>Instant-Messenger sind das einzige Kommunikationsmittel, das ich (bislang) ausschließlich privat nutze. Dies hängt damit zusammen, dass meine Online-Anwesenheit ständige Erreichbarkeit signalisiert. Möchte ich somit verhindern, dass eine evtl. berufliche Kontaktaufnahme ins Leere läuft, solange ich gerade nicht vor dem Computer sitze, wäre ich somit gezwungen, meinen Status immer entsprechend zu ändern.</p>
<p><em>Internettelefonie</em></p>
<p>Den größten Vorteil der Internettelefonie, z. B. über Skype, sehe ich in der Möglichkeit, auf einfache Weise den Online-Status meiner Kontakte zu prüfen, direkt eine Telefonkonferenz mit ihnen zu starten und bei Bedarf weitere Personen einzuladen. Bei Einzelgesprächen greife ich lieber zum konventionellen Telefon, bei dem ich unabhängig von der technischen Verbindung bin.</p>
<p><em>Soziale Netzwerke</em></p>
<p>Netzwerke wie <a href="https://www.xing.com/profile/Kirsten_Reichelt" target="_blank">XING</a> oder <a href="http://de.linkedin.com/in/kirstenreichelt" target="_blank">LinkedIn</a> stellen für mich als Freiberuflerin eine hervorragende Möglichkeit dar, mit potentiellen Neu- ebenso wie mit bestehenden Kunden in Kontakt zu treten.</p>
<p>Darüber hinaus erlauben sie es mir, Informationen zu meiner Person und meinem beruflichen Hintergrund zu kommunizieren.</p>
<p><em>Videokonferenz</em></p>
<p>Videokonferenzen sind meiner Erfahrung nach – vor allem bei Nutzung des Application Sharing – eine gute Annäherung an einen Präsenztermin. Aufgrund der hohen Anforderungen an die technische Ausstattung und die Verbindung kann es von Vorteil sein, wenn nur der Moderator spricht und die Teilnehmer den Text-Chat nutzen.</p>
<p> </p>
<p>E-Mail, (Mikro-)Blogs, Soziale Netzwerke, Foren, Chat, Instant-Messenger, Internettelefonie und Videokonferenzen heben also die geografischen (und je nach Medium auch die zeitlichen) Grenzen zwischen den Kommunikationspartnern auf – und fügen neu hinzu. <img src='http://kirstenreichelt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Die Abhängigkeit von den technischen Gegebenheiten ist meiner eigenen Einschätzung nach das größte potentielle Problem. Hinzu kommen die Anforderungen an das persönliche Verhalten, die vielfach unter dem Begriff der Medienkompetenz zusammengefasst werden. Neben der Bedienung von Hard- und Software stehen hier vor allem der Umgang mit der Informationsflut sowie die Berücksichtigung der spezifischen Eigenschaften des jeweiligen Mediums im Mittelpunkt. Ein vielfach angeführtes Beispiel hierfür sind die fehlenden nonverbalen Hinweise bei textlicher Kommunikation, die ich persönlich allerdings nur selten empfunden habe.</p>
<p>Meiner Ansicht nach decken die computerbasierten Kommunikationsmittel vollkommen andere Anforderungen als das persönliche Gespräch ab, so dass sie keine Konkurrenz zu diesem darstellen.
</p>
<p><!--34ff544584cb03532524ff7dafcb68f9--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gesucht wird: Die perfekte Lehrperson</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 09:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Reichelt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[[Bitte beachten Sie, dass es sich nicht um eine echte Stellenausschreibung handelt.] Foto: ©iStockphoto.com/Amanda Rohde   Sie arbeiten gern für und mit Menschen, stellen Ihre Zielgruppe in den Mittelpunkt Ihrer Aufmerksamkeit und sehen Ihre Rolle eher als &#8220;Guide on the Side&#8221; denn als &#8220;Sage on the Stage&#8221;? Sie haben Freude an technischen und menschlichen Herausforderungen? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 10pt"><font face="Arial">[Bitte beachten Sie, dass es sich nicht um eine echte Stellenausschreibung handelt.] </font></span></p>
<div style="text-align: center"><img title="Wanted" alt="Wanted" src="http://www.kirstenreichelt.de/blog/blog_pictures/wanted_ad.jpg" /></div>
<p align="center"><span style="font-size: 10pt"><font face="Arial">Foto: ©iStockphoto.com/Amanda Rohde</font></span></p>
<p> </p>
<blockquote><p>Sie arbeiten gern für und mit Menschen, stellen Ihre Zielgruppe in den Mittelpunkt Ihrer Aufmerksamkeit und sehen Ihre Rolle eher als &#8220;Guide on the Side&#8221; denn als &#8220;Sage on the Stage&#8221;?</p>
<p>Sie haben Freude an technischen und menschlichen Herausforderungen?</p>
<p>Sie wissen Inhalte aus den verschiedensten Fachgebieten didaktisch sinnvoll aufzubereiten, ohne dabei die Umsetzbarkeit aus den Augen zu verlieren?</p>
<p>Sie können sich zurücknehmen, lassen sich aber das Ruder nicht aus der Hand nehmen?</p>
</blockquote>
<p> </p>
<p>In diesem Fall laden wir Sie herzlich ein, unser Team zu verstärken!</p>
<p> </p>
<p><strong>Ihre Aufgaben:</strong> </p>
<ul>
<li>Entwicklung von Lernumgebungen, die allen Teilnehmenden die optimale Entfaltung ihrer individuellen Fähigkeiten ermöglichen</li>
<li>Strukturierung und Aufbereitung der Lerninhalte anhand praxisbezogener Beispiele</li>
<li>Ausgestaltung des Lernprozesses inklusive Auswahl der jeweils passendsten Methode</li>
<li>Planung des Medieneinsatzes</li>
<li>Überprüfung des angestrebten Lernerfolges und spezifisches Feedback</li>
<li>Anleitung und Unterstützung von Einzelteilnehmern ebenso wie von Lerngruppen in ihrem Lernprozess</li>
</ul>
<p> </p>
<p><strong>Anforderungen:</strong></p>
<ul>
<li>langjährige Berufserfahrung im Bildungsbereich</li>
<li>Fach-, Methoden- und Medien- sowie Sozialkompetenz</li>
<li>hoher Grad an Professionalität</li>
<li>Vertrautheit im Umgang mit einschlägiger Hard- und Software</li>
<li>Flexibilität</li>
</ul>
<p> </p>
<p>Die Frage, über welche Kompetenzen eine in der Erwachsenenbildung tätige Person verfügen sollte, ist gleich in doppelter Hinsicht relevant für meine eigene berufliche Tätigkeit:</p>
<p>Im Vordergrund steht für mich meine Arbeit als E-Learning-Entwicklerin, die ich seit 1999 ausübe – daran wird sich auch auf absehbare Zeit nichts ändern. <img src='http://kirstenreichelt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mit dem Abschluss meiner Weiterbildung zur Präsenztrainerin ist aber 2009 ein weiterer Bereich hinzugekommen. Dieser weist zwar bei didaktischer Konzeption und Aufbereitung der Inhalte große Überschneidungen mit dem E-Learning-Bereich auf, weicht aber natürlich im Hinblick auf die Präsentation dieser Inhalte und vor allem in der Interaktion mit den Lernenden stark von diesem ab.</p>
<p>Damit habe ich – als Lehrende ebenso wie als Teilnehmerin – Erfahrung mit Online- ebenso wie von Präsenzschulungen und habe erlebt, welche Faktoren zu deren Erfolg beitragen.</p>
<p>Im Hinblick auf die Kompetenzen der Lehrperson führt Döring fünf Bereiche auf, die für einen modernen, d. h. teilnehmerzentrierten Ansatz notwendig sind, bei dem der Lehrende als Dienstleister am Lerner gesehen wird:</p>
<ol>
<li>Persönlichkeitskompetenz</li>
<li>Soziale Kompetenz</li>
<li>Organisatorische Kompetenz</li>
<li>Fachliche Kompetenz</li>
<li>Didaktische / methodische Kompetenz</li>
</ol>
<p>Jede davon ist – wenn auch unterschiedlich gewichtet – in dem oben von mir formulierten fiktiven &#8220;Stellenprofil&#8221; vertreten.</p>
<p>Die &#8220;perfekte&#8221; Lehrperson ist selbstverständlich ebenso Utopie wie der von <a href="http://kirstenreichelt.de/blog/index.php/2010/01/03/der-didaktische-stein-der-weisen/" target="_blank">Comenius</a> propagierte Forderung, alle alles zu lehren. Dennoch kann uns dieser Anspruch aber als Ziel dienen – denn auch, wenn wir es nicht erreichen (können), sind wir doch weitergekommen, als wenn wir direkt aufgegeben hätten.</p>
<p>Was meine persönliche Arbeit betrifft, so kann ich mir nur vornehmen, das Schlagwort vom &#8220;lebenslangen Lernen&#8221; auch für meine eigene Person in die Tat umzusetzen.
</p>
<p><!--17d4f6603bffb3810c903060555e0599-->
</p>
<p><!--b42ee53ced1c859186eefb4df4071df4--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der didaktische Stein der Weisen</title>
		<link>http://kirstenreichelt.de/blog/index.php/2010/01/03/der-didaktische-stein-der-weisen/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 09:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Reichelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Educational Media]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Im 17. Jahrhundert war man nicht nur noch immer auf der Suche nach dem Stein der Weisen – auch in der Pädagogik hatte man sich hohe Ziele gesteckt. So kündigte 1658 Johann Amos Comenius seine so genannte &#8220;Große Didaktik&#8221; an als &#8220;die vollständige Kunst, alle Menschen alles zu lehren&#8221;. Ein Anspruch, der sich in heutiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im 17. Jahrhundert war man nicht nur noch immer auf der Suche nach dem Stein der Weisen – auch in der Pädagogik hatte man sich hohe Ziele gesteckt. <img src='http://kirstenreichelt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  So kündigte 1658 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Amos_Comenius" target="_blank">Johann Amos Comenius</a> seine so genannte &#8220;Große Didaktik&#8221; an als &#8220;die vollständige Kunst, alle Menschen alles zu lehren&#8221;.</p>
<p>Ein Anspruch, der sich in heutiger Zeit nur als utopisch bezeichnen lässt, der aber perfekt ins Zeitalter der Aufklärung mit ihrem Glauben an die Erziehbarkeit des Menschen passt. Dass bei dem Theologen Comenius christliche Aspekte eine zentrale Rolle bei Inhalten und Ausrichtung spielen, verwundert nicht.</p>
<p>Schauen wir uns kurz einige Eckpunkte von Comenius&#8217; Didaktik an:</p>
<p>Umfang          –  alle Menschen sollen alles lernen<br />
Gegenstand   –  Wissenschaften, gute Sitten, Frömmigkeit<br />
Art                 –  sicher, rasch, angenehm, gründlich, leicht</p>
<p>Für die Erfüllung dieser Ansprüche gibt Comenius eine &#8220;nach Jahren, Monaten, Tagen und Stunden&#8221; festgelegte Struktur vor.</p>
<p>Damit geht die Lehr-&#8221;Kunst&#8221; nicht nur in ihren inhaltlichen Schwerpunkten weit über die Erwartungen hinaus, die heute an die Allgemeine Didaktik gerichtet werden – auch die Umsetzung ist weit von der Realität heutiger Lehr- und Lernprozesse entfernt.</p>
<p>Vor allem im Hinblick auf das Ziel, das jeder &#8220;alles&#8221; lernen solle, fallen mir die Zahlen zur so genannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Informationsexplosion" target="_blank">Informations- oder Wissensexplosion</a> ein, die besonders gerne angeführt werden, wenn es um die Ausdehnung des Internets geht. Selbst, wenn man zugesteht, dass sich Comenius wohl kaum auf das gesamte Wissen seiner Zeit bezogen haben wird, haben wir die Zeiten der Generalgelehrten lange hinter uns gelassen.</p>
<p>Ist Comenius&#8217; Ansatz also völlig überholt? Nicht ganz! Ein Punkt ist mir als überraschend aktuell aufgefallen: Laut ihrem Schöpfer ist die &#8220;Große Didaktik&#8221; auf der Suche nach der Unterrichtsweise, bei der &#8220;die Lehrer weniger zu lehren brauchen, die Schüler aber dennoch mehr lernen&#8221;.</p>
<p>Mit anderen Worten propagiert Comenius einen didaktischen Ansatz, der unter dem Schlagwort vom &#8220;selbstgesteuerten Lernen&#8221; auch im Bereich des E-Learning zunehmend an Bedeutung gewinnt.</p>
<p>Soviel zur &#8220;Didactica magna&#8221; aus dem 17. Jahrhundert. Doch was ist das moderne Verständnis von Allgemeiner Didaktik? Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Aussagen schlage ich folgende Definition vor:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Allgemeine Didaktik untersucht mit Hilfe wissenschaftlicher Ansätze und Methoden alle in Lehr-Lern-Prozessen relevanten Faktoren und ist damit abzugrenzen von Fach-, Bereichs- und spezifischen Didaktiken. Sie soll als praktische Anleitung zur Bewältigung von Herausforderungen aus dem Unterrichtsalltag dienen und vereint die Ergebnisse aller auf Lehr-Lern-Vorgänge bezogenen Wissenschaften in sich.&#8221;</p>
</blockquote>
<p><!--fd3de97c5667334e8065082d8f76d16f--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was sollte ein &#8220;Instructional Designer&#8221; lernen?</title>
		<link>http://kirstenreichelt.de/blog/index.php/2009/11/25/was-sollte-ein-instructional-designer-lernen/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 15:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Reichelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Educational Media]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem aktuellen Interview mit dem eLearning Coach unterstreicht Karl Kapp, wie wichtig es ist, dass angehende Instructional Designer (das ist das, was ich auf Deutsch der Einfachheit halber &#8220;E-Learning-Autor/in&#8221; nenne; aber das ist ein ganz anderes Thema ) die Tools, die ihren Weg in die Firmen und an die Universitäten finden, auch selber nutzen. Seine Beispiele: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem aktuellen <a href="http://theelearningcoach.com/elearning_design/future-of-learning-design/" target="_blank">Interview</a> mit dem eLearning Coach unterstreicht Karl Kapp, wie wichtig es ist, dass angehende Instructional Designer (das ist das, was ich auf Deutsch der Einfachheit halber &#8220;E-Learning-Autor/in&#8221; nenne; aber das ist ein ganz anderes <a href="http://learningvisions.blogspot.com/2009/05/describing-what-you-do-instructional.html" target="_blank">Thema</a> <img src='http://kirstenreichelt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) die Tools, die ihren Weg in die Firmen und an die Universitäten finden, auch selber nutzen.</p>
<p>Seine Beispiele:</p>
<ul>
<li>Blogs erstellen</li>
<li>zu Wikis beitragen</li>
<li>Podcasts aufnehmen</li>
<li>an Virtuellen 3D-Welten teilnehmen</li>
</ul>
<p>Hm, mal sehen, was davon das &#8220;<a href="http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/onlinecampus/" target="_blank">Educational Media</a>&#8220;-Konzept so hergibt&#8230; 100 % &#8211; nicht schlecht! <img src='http://kirstenreichelt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Kapp führt aus, dass es im Umgang mit der Technik keinen Ersatz für praktische Erfahrung gibt. Diese sei der beste Weg, um die Stärken und Schwächen verschiedener Technologien für verschiedene Lehr- und Lernzwecke kennen zu lernen.
</p>
<p><!--0df66ac4fad700ca387b304944c84c03--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Studienbrief als Spickzettel</title>
		<link>http://kirstenreichelt.de/blog/index.php/2009/11/23/der-studienbrief-als-spickzettel/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 13:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Reichelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Educational Media]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[… oder: Selbsttestaufgaben als Lernhilfe Nachdem ich mein Weblog zum studienbegleitenden “Lerntagebuch” umfunktioniert habe, steht auch gleich die erste Aufgabe an: Vorgehen und Erfahrungen bei der Beantwortung von Testaufgaben zu reflektieren, die sich auf das aktuell behandelte Studienmaterial beziehen. Worum geht es? Dem Studienbrief “Lernstrategien und selbstgesteuertes Lernen” von Dr. Helmut Felix Friedrich hat der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>… oder: Selbsttestaufgaben als Lernhilfe</strong></p>
<p>Nachdem ich mein Weblog zum studienbegleitenden “Lerntagebuch” umfunktioniert habe, steht auch gleich die erste Aufgabe an: Vorgehen und Erfahrungen bei der Beantwortung von Testaufgaben zu reflektieren, die sich auf das aktuell behandelte Studienmaterial beziehen.</p>
<blockquote><p>Worum geht es?</p>
</blockquote>
<p>Dem Studienbrief “Lernstrategien und selbstgesteuertes Lernen” von Dr. Helmut Felix Friedrich hat der Autor Zusatzmaterialien in Form von Selbsttestaufgaben zur Seite gestellt, deren Antworten im Studienbrief zu finden sind. Ich kann sie somit dazu nutzen, Inhalte zu recherchieren und – hoffentlich – stärker im Gedächtnis zu verankern, als dies beim bloßen Lesen der Fall gewesen wäre.</p>
<p>Wie Friedrich anmerkt, führt dieser Ansatz zu einer Einschränkung des <em>selbst</em>-gesteuerten Lernens, da ich einer Struktur folge, die von einer anderen Person vorgegeben wurde. Er weist jedoch darauf hin, dass vollkommen selbstgesteuertes Lernen in der Praxis kaum denkbar ist: Genau genommen stellt bereits das Studium eines solchen Studienbriefs eine Form von “Fremdsteuerung” dar (immerhin wählt der Autor die Inhalte aus und bringt seine eigene Meinung mit ein).</p>
<blockquote><p>Wie bin ich vorgegangen?</p>
</blockquote>
<p>Wie die übrigen Studieninhalte auch hatte ich den betreffenden Studienbrief im Vorfeld einmal gelesen, um einen ersten Überblick zu erhalten – zunächst, ohne Textstellen anzustreichen oder mir Notizen zu machen.</p>
<p>Bei der Beantwortung der Fragen habe ich den Studienbrief herangezogen und explizit nach den relevanten Textstellen gesucht.</p>
<p>Eine zweite denkbare Herangehensweise wäre die Methode “Versuch und Irrtum” gewesen, bei der ich versucht hätte, die Fragen zu beantworten, ohne den Text vorher gelesen zu haben. Dies ist m. E. jedoch wenig sinnvoll, wenn ich durch die Beantwortung der Fragen auch tatsächlich etwas lernen möchte. Der von mir gewählte Weg erlaubt es mir, die gesuchten Informationen im Gesamtzusammenhang wahrzunehmen und in mein frisch erworbenes Vorwissen zu integrieren.</p>
<blockquote><p>Was ist mein Fazit?</p>
</blockquote>
<p>Rückblickend stelle ich fest, dass ich die Beantwortung der Aufgaben parallel zur Bearbeitung des Studienbriefes als überraschend hilfreich empfunden habe: Die Suche nach den Antworten hat mir dabei geholfen, die entsprechenden Punkte des Textes stärker zu verankern. Für Aufgaben, die eine umfangreiche Recherche des Lernenden in verschiedenen Quellen erfordern, wäre jedoch eine alternative Herangehensweise, etwa in Form eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WebQuest" target="_blank">WebQuests</a>, vermutlich noch effektiver.</p>
<p>Interessant ist, dass ich diese (gegenüber der “normalen” Abfolge von Inhaltsvermittlung und Wissenscheck) umgekehrte Reihenfolge in der Vergangenheit selbst schon in Projekten empfohlen habe. Bislang ist sie aber bei den jeweiligen Auftraggebern noch nicht auf Gegenliebe gestoßen. </p>
<p>Vielleicht ändert sich dies ja, wenn ich bei der Schilderung der potentiellen Vorzüge auf ein konkretes Beispiel aus meinem eigenen Erleben zurückgreifen kann.
</p>
<p><!--72215a3440d1809c4bda83de606daff3--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ganz neue Seiten</title>
		<link>http://kirstenreichelt.de/blog/index.php/2009/11/20/ganz-neue-seiten/</link>
		<comments>http://kirstenreichelt.de/blog/index.php/2009/11/20/ganz-neue-seiten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 18:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Reichelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Educational Media]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem e[ ]-learning 2.0 lange Pause hatte, möchte ich heute ein neues Kapitel aufschlagen. Das zweite Leben meines Blogs: Lerntagebuch während meines &#8220;Educational Media&#8220;-Studiums. In den nächsten zwei Jahren werde ich an dieser Stelle also immer mal wieder Bericht erstatten, was sich so tut in mediengestütztem Lernen, Projektkonzeption und -leitung, Bildungs- und Wissensmanagement und Medienpädagogik. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Nachdem <em>e[ ]-learning 2.0</em> lange Pause hatte, möchte ich heute ein neues Kapitel aufschlagen.</p>
<p class="MsoNormal">Das zweite Leben meines Blogs: Lerntagebuch während meines &#8220;<a href="http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/onlinecampus/" target="_blank">Educational Media</a>&#8220;-Studiums.</p>
<p class="MsoNormal">In den nächsten zwei Jahren werde ich an dieser Stelle also immer mal wieder Bericht erstatten, was sich so tut in mediengestütztem Lernen, Projektkonzeption und -leitung, Bildungs- und Wissensmanagement und Medienpädagogik.</p>
<p class="MsoNormal">Ich bin gespannt! <img src='http://kirstenreichelt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>e[ ]-learning Tipp des Monats: e-teaching.org</title>
		<link>http://kirstenreichelt.de/blog/index.php/2008/07/10/e-learning-tipp-der-woche-e-teachingorg/</link>
		<comments>http://kirstenreichelt.de/blog/index.php/2008/07/10/e-learning-tipp-der-woche-e-teachingorg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 02:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirsten Reichelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[tipp_des_monats]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://kirstenreichelt.de/blog/index.php/2007/09/24/e-learning-tipp-der-woche-e-teachingorg/</guid>
		<description><![CDATA[e-teaching.org ist &#8220;ein Informationsangebot und Beratungswerkzeug für (tele-)mediale Hochschullehre. Es dient als Selbstlernangebot für interessierte Dozierende und als Baustein für hochschulspezifische Qualifizierungs- und Medienentwicklungsstrategien&#8221;.  Die Plattform ist unterteilt in eine Reihe von Kategorien, die dem Interessenten umfangreiche Informationen zu Kernthemen des E-Learning bieten: Lehrszenarien Medientechnik Didaktisches Design Projektmanagement Referenzbeispiele Materialien News &#038; Trends Über &#8220;Mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.e-teaching.org/haupt_logo_ng.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.e-teaching.org/" target="_blank">e-teaching.org</a> ist &#8220;ein Informationsangebot und Beratungswerkzeug für (tele-)mediale Hochschullehre. Es dient als Selbstlernangebot für interessierte Dozierende und als Baustein für hochschulspezifische Qualifizierungs- und Medienentwicklungsstrategien&#8221;. </p>
<p>Die Plattform ist unterteilt in eine Reihe von Kategorien, die dem Interessenten umfangreiche Informationen zu Kernthemen des E-Learning bieten:</p>
<ul>
<li>Lehrszenarien</li>
<li>Medientechnik</li>
<li>Didaktisches Design</li>
<li>Projektmanagement</li>
<li>Referenzbeispiele</li>
<li>Materialien</li>
<li>News &#038; Trends</li>
</ul>
<p>Über &#8220;Mein e-teaching&#8221; besteht darüber hinaus die Möglichkeit, das Angebot zu personalisieren. Hier können Sie beispielsweise mit anderen Teilnehmern in Kontakt treten, Ressourcen zu Guided Tours zusammenstellen oder sich über anstehende Events informieren.
</p>
<p><!--48fdf719e3b7dbcd96758257ab390119--></p>
]]></content:encoded>
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