Was sollte ein “Instructional Designer” lernen?

November 25th, 2009

In einem aktuellen Interview mit dem eLearning Coach unterstreicht Karl Kapp, wie wichtig es ist, dass angehende Instructional Designer (das ist das, was ich auf Deutsch der Einfachheit halber “E-Learning-Autor/in” nenne; aber das ist ein ganz anderes Thema ;-) ) die Tools, die ihren Weg in die Firmen und an die Universitäten finden, auch selber nutzen.

Seine Beispiele:

  • Blogs erstellen
  • zu Wikis beitragen
  • Podcasts aufnehmen
  • an Virtuellen 3D-Welten teilnehmen

Hm, mal sehen, was davon das “Educational Media“-Konzept so hergibt… 100 % – nicht schlecht! :-D

Kapp führt aus, dass es im Umgang mit der Technik keinen Ersatz für praktische Erfahrung gibt. Diese sei der beste Weg, um die Stärken und Schwächen verschiedener Technologien für verschiedene Lehr- und Lernzwecke kennen zu lernen.

Der Studienbrief als Spickzettel

November 23rd, 2009

… oder: Selbsttestaufgaben als Lernhilfe

Nachdem ich mein Weblog zum studienbegleitenden “Lerntagebuch” umfunktioniert habe, steht auch gleich die erste Aufgabe an: Vorgehen und Erfahrungen bei der Beantwortung von Testaufgaben zu reflektieren, die sich auf das aktuell behandelte Studienmaterial beziehen.

Worum geht es?

Dem Studienbrief “Lernstrategien und selbstgesteuertes Lernen” von Dr. Helmut Felix Friedrich hat der Autor Zusatzmaterialien in Form von Selbsttestaufgaben zur Seite gestellt, deren Antworten im Studienbrief zu finden sind. Ich kann sie somit dazu nutzen, Inhalte zu recherchieren und – hoffentlich – stärker im Gedächtnis zu verankern, als dies beim bloßen Lesen der Fall gewesen wäre.

Wie Friedrich anmerkt, führt dieser Ansatz zu einer Einschränkung des selbst-gesteuerten Lernens, da ich einer Struktur folge, die von einer anderen Person vorgegeben wurde. Er weist jedoch darauf hin, dass vollkommen selbstgesteuertes Lernen in der Praxis kaum denkbar ist: Genau genommen stellt bereits das Studium eines solchen Studienbriefs eine Form von “Fremdsteuerung” dar (immerhin wählt der Autor die Inhalte aus und bringt seine eigene Meinung mit ein).

Wie bin ich vorgegangen?

Wie die übrigen Studieninhalte auch hatte ich den betreffenden Studienbrief im Vorfeld einmal gelesen, um einen ersten Überblick zu erhalten – zunächst, ohne Textstellen anzustreichen oder mir Notizen zu machen.

Bei der Beantwortung der Fragen habe ich den Studienbrief herangezogen und explizit nach den relevanten Textstellen gesucht.

Eine zweite denkbare Herangehensweise wäre die Methode “Versuch und Irrtum” gewesen, bei der ich versucht hätte, die Fragen zu beantworten, ohne den Text vorher gelesen zu haben. Dies ist m. E. jedoch wenig sinnvoll, wenn ich durch die Beantwortung der Fragen auch tatsächlich etwas lernen möchte. Der von mir gewählte Weg erlaubt es mir, die gesuchten Informationen im Gesamtzusammenhang wahrzunehmen und in mein frisch erworbenes Vorwissen zu integrieren.

Was ist mein Fazit?

Rückblickend stelle ich fest, dass ich die Beantwortung der Aufgaben parallel zur Bearbeitung des Studienbriefes als überraschend hilfreich empfunden habe: Die Suche nach den Antworten hat mir dabei geholfen, die entsprechenden Punkte des Textes stärker zu verankern. Für Aufgaben, die eine umfangreiche Recherche des Lernenden in verschiedenen Quellen erfordern, wäre jedoch eine alternative Herangehensweise, etwa in Form eines WebQuests, vermutlich noch effektiver.

Interessant ist, dass ich diese (gegenüber der “normalen” Abfolge von Inhaltsvermittlung und Wissenscheck) umgekehrte Reihenfolge in der Vergangenheit selbst schon in Projekten empfohlen habe. Bislang ist sie aber bei den jeweiligen Auftraggebern noch nicht auf Gegenliebe gestoßen. 

Vielleicht ändert sich dies ja, wenn ich bei der Schilderung der potentiellen Vorzüge auf ein konkretes Beispiel aus meinem eigenen Erleben zurückgreifen kann.

Ganz neue Seiten

November 20th, 2009

Nachdem e[ ]-learning 2.0 lange Pause hatte, möchte ich heute ein neues Kapitel aufschlagen.

Das zweite Leben meines Blogs: Lerntagebuch während meines “Educational Media“-Studiums.

In den nächsten zwei Jahren werde ich an dieser Stelle also immer mal wieder Bericht erstatten, was sich so tut in mediengestütztem Lernen, Projektkonzeption und -leitung, Bildungs- und Wissensmanagement und Medienpädagogik.

Ich bin gespannt! :-)

e[ ]-learning Tipp des Monats: e-teaching.org

Juli 10th, 2008

e-teaching.org ist “ein Informationsangebot und Beratungswerkzeug für (tele-)mediale Hochschullehre. Es dient als Selbstlernangebot für interessierte Dozierende und als Baustein für hochschulspezifische Qualifizierungs- und Medienentwicklungsstrategien”. 

Die Plattform ist unterteilt in eine Reihe von Kategorien, die dem Interessenten umfangreiche Informationen zu Kernthemen des E-Learning bieten:

  • Lehrszenarien
  • Medientechnik
  • Didaktisches Design
  • Projektmanagement
  • Referenzbeispiele
  • Materialien
  • News & Trends

Über “Mein e-teaching” besteht darüber hinaus die Möglichkeit, das Angebot zu personalisieren. Hier können Sie beispielsweise mit anderen Teilnehmern in Kontakt treten, Ressourcen zu Guided Tours zusammenstellen oder sich über anstehende Events informieren.

e[ ]-learning Tipp des Monats: iTunes U

Juni 7th, 2008

iTunes U ist ein Bereich des iTunes Store, der ausschließlich der Bereitstellung von Bildungsinhalten im Audio- und Videoformat gewidmet ist.

Schulen, Colleges und Universitäten soll die Möglichkeit gegeben werden, beispielsweise Vorlesungen, Präsentationen, Vorführungen oder Touren zu veröffentlichen.

Laut Apple nutzen bereits mehr als die Hälfte der 500 führenden Schulen der USA iTunes U, um ihren Schülern zusätzliches Lernmaterial zur Verfügung zu stellen – oder der ganzen Welt: Jede Einrichtung kann selbst entscheiden, welche Inhalte der allgemeinen Öffentlichkeit zugängig gemacht werden sollen.

über e-teaching.org

e[ ]-learning Tipp des Monats: The Common Craft Show

Mai 5th, 2008

Die Common Craft Show bietet mit der “… in Plain English”-Reihe kurze Videos, die u. a. zentrale Begriffe des Web 2.0 auf einfache und äußerst unterhaltsame Weise erläutern:

  • Podcasting
  • Twitter
  • Online Photo Sharing
  • Blogs
  • Social Bookmarking
  • Social Networking
  • Wikis
  • e[ ]-learning Tipp des Monats: ccLearn

    April 12th, 2008

    ccLearn ist eine Abteilung des Creative Commons, deren Ziel es ist, das Potential des Internets für die Bildung nutzbar zu machen. Dabei sollen rechtliche, technische und soziale Barierren überwunden werden.

    Mit Hilfe von ccSearch kann gezielt nach frei zugänglichen Inhalten gesucht werden.

    Der Anwender hat die Wahl zwischen folgenden Bereichen:

  • Web (Google oder Yahoo)
  • Bilder (flickr)
  • Video (blip.tv)
  • Musik (Owl Music Search)
  • Medien (SpinXpress)
  • Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Suchergebnisse einzuschränken auf

  • Werke, die für kommerzielle Zwecke verwendet werden dürfen
  • Werke, die verändert, angepasst oder erweitert werden dürfen.
  •  

    Bei Wikipedia finden Sie weitere Informationen zu Creative Commons und Open educational resources (OER).

    e[ ]-learning Tipp des Monats: 7 Things You Should Know About…

    März 5th, 2008

    Die “EDUCAUSE Learning Initiative” (ELI) hat es sich zum Ziel gesetzt, kurz und übersichtlich über aktuelle Entwicklungen im Lernbereich zu informieren.
    Jeder Überblick konzentriert sich auf eine bestimmte Technologie oder Methode und beschreibt

  • Was es ist
  • Wie es funktioniert
  • In welche Richtung es sich entwickelt
  • Warum es für Lehre und Lernen relevant ist
  • Die Serie hat im Mai 2005 begonnen und enthält nach heutigem Stand 30 Beiträge vom “Social Bookmarking” bis zur Daten-Visualisierung.

    e[ ]-learning Tipp des Monats: CALENDAR OF LEARNING CONFERENCES

    Februar 11th, 2008

    Das britische Centre for Learning & Performance Technologies bietet eine Übersicht über Konferenzen und Veranstaltungen aus dem Bereich E-Learning in diesem sowie dem nächsten Jahr.

    Neben Termin, Land und Veranstaltungsort ist jeweils ein Link zum offiziellen Internetangebot der Konferenz vorhanden.

    e[ ]-learning Tipp des Monats: Competence Center E-Learning

    Januar 3rd, 2008

    Das Competence Center E-Learning ist ein Themenbereich der Competence Site mit den Schwerpunkten Weiterbildung, Online Lernen, Fernunterricht, Distance Learning und Fernlernen.

    Jeder E-Learning-Aktive hat die Möglichkeit, eigene Beiträge einzureichen und sich mit seinem Profil als Experten in die Datenbank aufnehmen zu lassen.

    Neben einer Kurzvorstellung neu hinzugekommenen Experten bietet das Competence Center schnellen Zugriff auf aktuelle Einträge in den folgenden Kategorien:

  • Dokumente
  • Diskussionen
  • Anbieter
  • Pressemitteilungen
  • Veranstaltungen
  • Stellen
  • Highlights
  • Themenspecials runden das Angebot ab.

    Zusätzlich zu der integrierten Suche besteht die Möglichkeit, über eine Reihe von Schlagworten direkt auf Artikel aus dem betreffenden Themengebiet zuzugreifen. Die Bandbreite reicht dabei vom Blended Learning bis zum Wissenstransfer.